25.11.2007

Ra(s)terra(s)terra(s)ter

von serajaten in Politik und Gesellschaft

Könnte auf mich ja auch zutreffen… *hust*. An alle BKA-Mitarbeiter… ich bin gar nicht politisch, war ich nie, werd ich nie… versprochen!

In die selbe Richtung weist ein Personenraster für mögliche “mg”-Mitglieder, das das Bundeskriminalamt (BKA) angelegt hat. Ins Profil passen alle, die folgende Kriterien erfüllen: enge soziale Bindungen innerhalb der Gruppe, außergewöhnliches politisches und historisches Wissen, die Fähigkeit, wissenschaftlich und analytisch zu arbeiten und komplexe Texte zu verfassen, Zugriffsmöglichkeit auf umfangreiche politische und historische Literatur und umfangreiche Tagespresse (FAZ bis Jungle World). Darüber hinaus sollten “keine polizeilichen Erkenntnisse” vorliegen und die verdächtigte Person weder als “klassischer Autonomer” noch als “klassischer Antiimp” einzuordnen sein.


19.10.2007

Never ever…

von serajaten in Politik und Gesellschaft

“Niemals lasst zu, dass Terroristen eure Geschichtsbücher umschreiben. Dies sei ein ungeschriebenes Gesetz jeder Form von Staat. Es kann nicht sein, das die ihren Rotstift schwingen, wenn sie doch verloren haben!

So kommt es eben, dass Geschichte von Siegern gemacht wird. Belasst es so. “

unbekanntes Zitat :D


18.09.2007

Nur mal zum Mitschreiben

von serajaten in Politik und Gesellschaft

Wenn ich meinen Verteidigungsminister erschieße, ist das – je nach befragter Person – Mord oder ein Akt der Menschlichkeit. Erschießt jedoch mein Verteidigungsminister mich (und/oder meine Familie), weil das Flugzeug in dem ich/wir sitzen zufällig den schwarzen Peter oder eher den hellhäutigern Muhamed am Pilotensitz sitzen hat, dann ist das eine übergesetzliche Maßnahme und nach Argumentationen dieses Demagogen und Verfassungsfeind Jung legitim. Ich fordere hiermit die Aufhebung jedweder Demokratie in diesem Land, dann dürfen alle tun, was sie wollen und wir hätten in Null Komma Nix das sicherste Land Europas. Ja, denn was Herr Jung da macht ist eine einseitige Form von Anarchie, das finde ich unfair!


06.07.2007

Geliebter Terror

von serajaten in Politik und Gesellschaft

Das Problem mit dem Terrorismus ist nicht seine Gewalttätigkeit, staatliche Gewalt könnte diese ohne großen Aufwand in den Schatten stellen. Viel gravierender und für staatliche Gebilde gefährlicher ist, das sich Terror in Richtungen ausbreitet, die man nicht kontrollieren kann.

Wenn zur Zeit der Eindruck erweckt wird, die bösen Terroristen sitzen allesamt im Irak, in Afghanistan und den Ländern in Nah- und Fernost, dann ist das reines Kalkül. Würden die Menschen des Westens auch nur erahnen, wie weitläufig sich ihre “Feinde” in der Welt tatsächlich verteilen, müssten alle Sicherheitsbehörden unter dem entstehenden Druck ihre Forderungen zurückziehen.

Gegen ein oder zwei Länder Krieg zu führen konnte man noch rechtfertigen. Einen globalen Krieg gegen winzige Gruppen, die untereinander nur schlecht vernetzt sind, wenn man dem die Möglichkeiten staatlicher Macht gegenüber stellt, lassen sich so nicht bekämpfen. Dies gliche dem Versuch die Hydra zu ersticken, indem man ihr die Köpfe abschlägt.

Wenn wir nicht aufpassen, werden auch andere Unzufriedene, Vertriebene und Verbitterte das Mittel des Terrors nutzen, um unsere Aufmerksamkeit zu erhalten. Deutschlands Innenministerium hofft mit seinen Plänen zur Gesamtüberwachung nicht Verbrecher zu fassen, sondern die Stimmen derer zum Schweigen zu bringen, die kritisieren. In den 70er Jahren legitimierte man auf diese Weise die Gründung der RAF. Statt sich den offenen Fragen zu stellen, setzte der Staat seinem Souverän die Waffe an die Brust. Ähnliches erleben wir nun auf weltweitem Niveau. Die Kritik war berechtigt. Leider wollte niemand ernsthaft zuhören.

Was zum Teufel haben wir erwartet, was passiert? Sollten alle die Denken können verhungern oder in jahrzehntelangen Bruder-, Bürger- oder nationalen Kriegen zu Grunde gehen? Inzwischen haben sich die Fehler potenziert. Und differenziert. Nichts wurde einfacher. Und wir? Wir reagieren immer noch mit den gleichen Rezepten. Nur die Dosis wurde erhöht. Es ist Zeit, die Behandlung zu überdenken. Ehe das Ganze wirklich außer Kontrolle gerät.


17.06.2007

Verfassungskompromiss?

von serajaten in Politik und Gesellschaft

Mal ganz ehrlich? Wenn man bei einer so wichtigen Angelegenheit, wie einer Europäischen Verfassung Kompromisse fordert, dann hat man das Ziel einer Verfassung bereits aus den Augen verloren. Verfassungen sollen eindeutige Grenzen setzen und keine schwammigen Konturen! Sie sollen und müssen an das beste im Menschen appellieren und jeden und dauernd fordern, romantische und idealistische Ziele ins Auge zu fassen.

Ein “Die Würde des Menschen ist unantastbar, außer sonntags zwischen 10 und 13 Uhr.” wird ein geeintes Europa in noch weitere Ferne rücken, als es bereits der Fall ist. Und das NICHT NUR wegen der verschiedenen Zeitzonen!


Vor »