30.10.2008

Dinge

von serajaten in Geschwafel

Dinge gibt es viele. Manche sehen wir jeden Tag, nutzen sie regelmäßig und ganz allgemein gesprochen erfüllen sie einen gewissen Zweck. Und dann gibt es die anderen. Diese Dinge sehe ich in unregelmäßigen Abständen vor meinem Fenster. Dort wandern sie hin, direkt neben die Altglascontainer. Sie kommen immer nachts, meist zeigen Läsionen und Brüche ein strapaziöses Leben an, sprechen von Missbrauch, Leid, Abnutzung und Abstellkammer. Es ist, als hätten sie diesen Ort der Nichtexistenz als ihren Friedhof der Elefanten ausgewählt.
Hier liegen sie, die Dinge des nichttäglichen Nichtgebrauchs und warten auf ihre Götter, fasten und beten. Bis die Müllabfuhr oder der Sperrmüll sich ihrer annimmt. Dann kehren sie ein, ins Paradies der Restmüllbeseitigung.


30.10.2008

Gehen lernen

von serajaten in Lyrisches

Gehen
war und ist
nichts anderes
als fallen.

Man
fällt
und fängt sich
fällt und
fängt sich.

Bis man steht
und
fängt
von vorne an
sobald man
geht.

Leben
war und ist
nichts anderes
als fallen.

Man
fällt
und lebt sich
fällt und
lebt sich.

Bis man lernt
und
fängt
von vorne an
sobald man
versteht.


29.10.2008

Ich geb mir echt Mühe

von serajaten in Geschwafel

Ganz ehrlich, ich bemühe mich ernsthaft keinen Sinn mehr zu stiften und noch weniger davon zu suchen. Es gelingt mir nur leider nicht sehr gut.


29.10.2008

Videotag

von serajaten in Geschwafel

Gestern nach der Arbeit fand ich die DVD von “8 Blickwinkel” im Postkasten. Und abends gings dann ins Kino, “Hellboy 2″ gucken.
Letzterer hat etwas, was dem ersten Film fehlt: Qualität!

Bei “8 Blickwinkel” zieht sich der Handlungsstrang wie ein Jojo immer wieder auf die gleiche Uhrzeit zurück, um den Eindruck zu erwecken aus verschiedenen Richtungen auf ein und das selbe Ereignis zu blicken. Leider bleiben bei alle den Augenwerfereien Dinge wie Handlung, Sinn und Intention völlig auf der Strecke. Oder die Regie hat sich beim Schnitt dazu entschlossen solche störenden Elemente einfach raus zu lassen. So wird kein einziges Mal erläutert, warum die bösen Terroristen böse Terroristen sind. Kurz wird der Eindruck erweckt ein Alah könnte damit in Verbindung stehen, aber als dann auch noch die guten Agenten zu bösen werden macht das keinen rechten Sinn mehr.
Nachdem das klar ist, bleibt dem Zuschauer nur noch das SFX und sogar da ist nichts wirklich neues bei. Zeitschleifen und ähnliches kennt man zur Genüge und “Täglich grüßt das Murmeltier” hat da deutlich mehr Charme. Die Darsteller kommen bei all den Rewinds kaum dazu ihre Arbeit zu machen und letztlich weiß man nicht mal, wer denn nun die Sympathie des Zuschauers verdient.
Echt enttäuschend.


29.10.2008

Mein Playlist mag mich

von serajaten in Geschwafel

[youtube KvTjp7ZUNjQ]


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