29.04.2007

Gestern – Zug

von serajaten in Geschwafel

Das ich Zugfahren liebe hab ich weiter unten schon mal angedeutet. Aber das, was ich gestern erlebt hab möchte ich nicht noch mal durchmachen. Erst war ich mir sicher, 10 Minuten Zeit zum Umsteigen würden in München reichen, aber da habe ich noch nicht damit gerechnet, das irgendwelche Idioten zwischen Munich East und Central Station auf den Gleisen spielen würden. Baustelle nannte man das, war aber nix zu sehen!!!

Als ich dann angekommen war, war der ganze Bahnhof grün. Fußballgrün – sprich 4 Staffeln Bereitschaftspolizei. Mindestens!  Und nur 5 Minuten, um von Gleis 9 nach 20 zu laufen! Es ging! Aber im Zug ging der Spaß erst richtig los! 10 Millionen Fußballfäns, alle von dem Verein, der gestern in München verloren hatte, wollten in die gleiche Richtung wie ich. Der relative Alkoholpegel im Zug lag bei geschätzen 2,4 Promille. Lautstärkenmäßig dürften wir an die 100 db erreicht haben.

Jetzt ist das Gegröhle ja nicht das arge, wenn man wenigstens verstehen könnte, was gegröhlt wird…. Nix! Gelalle wäre auch ne passende Bezeichnung. Ganz vorne im Bus Zug war es dann zwar unaufgeregter, aber dafür durfte ich einem Fall für Ernährungssoaps zusehen, wie es sich mit Italo-Fastfood das dritte Kinn anfraß. Ab da wurde ich dann aber wieder ruhiger. So etwa bis Ingolstadt. Dann hätte ich so einer Bande Saufbrüder gern die Hintern versohlt… wirklich ätzend, wie manche Menschen sich in der Öffentlichkeit verhalten…


24.04.2007

Mein derzeitiges literarisches Projekt heißt: Die Insel

von serajaten in Geschwafel

Angefangen hab ich die Geschichte schon vor etwa 2 Monaten. Inzwischen ist sie ziemlich gewachsen und fasst 10 Seiten. Tendenz steigend!

Leider frisst die Schreiberei aber auch Zeit für andere Texte, darum steht hier in letzter Zeit etwas weniger lesenswertes, ich hoffe ihr seid mir deswegen nicht böse. Neben den PN ist “Die Insel” derzeit mein Hauptarbeitsgebiet, wenn ich mich bei Athlon.de wieder weiter involviere kommt das auch noch hinzu. Schreibarbeit liegt also genug rum, muss nur auswählen was ich machen möchte.

Vielleicht interessiert es euch ja, einen Teil aus der neuen Geschichte zu lesen, darum gibts an dieser Stelle mal n Absatz zum Schmöckern.

(Möchten sie mehr erfahren?)


24.04.2007

Kleine Linksammlung

von serajaten in Geschwafel

Hayek-Kritik im Cicero

SZ: Keine Fingerabdrücke im Schäuble-Katalog

Planet entdeckt – nur sein Ort ist ein Geheimnis


23.04.2007

Ich bin keine Maschine mehr

von serajaten in Lyrisches

Ich bin keine Maschine mehr,
bin mehr als nur ein Ding
und wenn ich nicht mehr funktioniere
kriegt mich auch niemand mehr hin.
Ich bin einer der letzten Philosophen
Such quasi ständig nach Sinn.

Ihr hab mich geschaffen,
habt versucht mich zu formen
habt aber einzig nicht mehr geschafft,
mich wie die anderen zu normen.
Seh aus, wie alle anderen Affen
Nur etwas haarlos und nackt
Und bin doch so erschreckend anders,
dass euch die Angst richtig packt.

Auf meiner Suche nach dem Sinn
Befolg ich keine eurer Regeln,
seid ihr im Weg
werd ich euch schlicht beiseite kegeln.
Ich höre auf zu konsumieren,
fange an zu produzieren
und breche aus, aus diesem Kreis.
Wenn ihr das wollt, dann macht nur weiter
Ich lass euch euren Scheiß.

Ich bin schon lange keine Maschine mehr,
bin kein Produkt und euch egal,
Bin sicher mehr als eine Summe
Und sicher nicht der kleinste Nenner
Schon eher Integral.


23.04.2007

Waidmannsheil

von serajaten in Lyrisches

Die Flasche kreist ums Feuer,
füllt eure Gedanken auf und
eure Sorgen ab.
Schwelgt Nacht für Nacht
In eurer Waidmannsseele
Über die frühen und
Die kommenden Jagden.
Hüllt euch in Felle,
die noch andere tragen,
mit mehr Recht
und Selbstverständlichkeit.
Geht es nach ihnen,
dürftet ihr nicht wagen,
einen Fetzen ihrer Tracht
zu tragen,
hängt doch ihr Leben dran.

Fast ist die Flasche leer,
der letzte blinzelt feist.
In leeren Flaschen lebt
So mancher Geist.
Am Morgen wird dieser
Euch plagen.
Mit harten Muskeln
Und mit Aschemund.
Denkt lieber nicht an Morgen,
lasst noch einen Korken knallen.
Bei Licht betrachtet,
nüchtern,
wirkt das Wild in euren Fallen
viel zu klein.


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