27.03.2007

Koni

von serajaten in Geschwafel

Hätte Konrad Adenauer geahnt, wie sich die Leute heut mit der Demografie gegenseitig den Verstand aus den Schädeln kloppen, dann wäre er sicher klug genug gewesen, um das deutsche Sozialsystem mit Entgelt auf jeden Atemzug gegen zu finanzieren! Das hätte dann auch den positiven Nebeneffekt, dass die Dampfplauderer nur noch ihr Maul öffnen, wenn sie es sich wirklich leisten können!

Denn atmen, ja, atmen müssen die Menschen immer!


27.03.2007

Liebe Spiegel-Redaktion, lieber Herr Aust!

von serajaten in Geschwafel

Erst vor zwei Tagen habe ich einen freundlichen Brief ihres Verlages erhalten, in dem sie mir anbieten die Zeitschrift DER SPIEGEL wöchentlich zu einem unverschämt günstigen Preis zu abonieren, bei dem sich mir die Frage aufdrängt, in welches Dritte-Welt-Land sie die Redaktion verlegen müssten, um auf diesen auf Dauer halten zu können.

Vielleicht ist es ihrer Datenbank entgangen, aber ich war bereits Abonement ihres Blattes. Insgesamt über 4 Jahre, wenn ich mich grad richtig erinnere. Damals hatte noch ein gewisser Herr Augstein das Heft in der Hand und ein Auge auf alle Meldungen, die ihr Blatt drucken wollte. Damals war DER SPIEGEL noch eine Zeitschrift, die fundiert informieren und nicht fundamental polarisieren wollte.

Sicherlich hat die Zeit an der Struktur des Verlags genagt, der Einbruch an Lesern wird auch am SPIEGEL nicht spurlos vorbei gegangen sein. Das rechtfertigt es aber nicht, auf Teufel komm raus Schlagzeilen produzieren zu müssen. Ich muss zugeben, fast hätten sie mich ebenfalls getäuscht. Der Sinneswandel im SPIEGEL war schleichend und heimlich und für jemand, der zuerst die Wissenschaftssparte aufschlägt, ehe er sich den Wirtschafts- und Politiknachrichten zuwendet nicht einfach zu durchschauen. Aber ich bin ihnen doch auf die Schliche gekommen.

Wenn einem bei der Lektüre eines Artikels dauernd ein unbestimmtes Bauchgefühl plagt, nein nicht unbedingt Blähungen, eher anleihen an ein zukünftiges Magengeschwür, dann läuft etwas unterbewusst richtig, dass man bewusst nicht einordnen könnte. So ging es auch mir. Der Weg, den DER SPIEGEL seit dem Tod Augsteins eingeschlagen hat, zerstörte mein Vertrauen in die Objektivität der Redaktion und kostete sie somit einen ansonsten treuen Abonementen.

Ich würde sie jetzt gerne bitten, entweder ihren früheren Stil wieder aufzunehmen oder mir in den nächsten 20 Jahren keine Briefe mehr zukommen zu lassen.

mit freundlichen Grüßen,

B. U.


25.03.2007

Morgen – vor einem Jahr

von serajaten in Geschwafel

Nachmitternachtseintrag

Eine kleine Geschichte der Zeitumstellung, weils ja in 1,5 Stunden wieder mal so weit ist.
Erfunden habens nicht die Schweizer, sondern die deutsche Kriegsregierung (laut Wiki warens zwar die Iren, aber wir waren 3 Wochen schneller dran, also sollen die sich jetzt ned beschweren!). Sinn und Zweck der Angelegenheit war es, der armen deutschen Wirtschaft zu hohe Energiekosten zu sparen. Darum wurde der Tag um eine Stunde verschoben, um länger im Tageslicht arbeiten zu können ohne das eh kaum vorhandene elektrische Licht zu benutzen. Achso, es geht um WK I, muss man fast dazu sagen. Wie es nicht anders sein kann wurde hierzu auch ein Gesetz verfasst, dass sich, wie kann es anders sein, Zeitgesetz schimpft. Über Phantasiemangel braucht hier keiner zu klagen, klar!?
Neue Aktualität gewann das Thema durch die Ölkrise (ja, sowas gabs schon mal und ja, Geschichte ist ein Rad, eins mit viel zu kleinem Durchmesser!) 1973 bzw. 1980, als die restlichen europäischen Länder es uns nachzogen. Italiener und Spanier wollten die Sommerzeit gleich von Februar bis November, weil sie ja die Sonne in ihren Herzen tragen, aber irgendwann fand sich eine einheitliche Regelung, die seither für den ganzen EU-Raum gilt.

Hier gehts weiter


25.03.2007

Neuer Musikstil!

von serajaten in Geschwafel

Unter den angeblich von ihr unautorisiert über Kazaa getauschten Stücken befanden sich auch welche der Stilrichtung “Ganster-Rap“. Die 42-jährige Andersen wies weit von sich, diese Musik zu mögen.


25.03.2007

Das stresst!

von serajaten in Geschwafel

Grad war ich auf der Suche nach einem Text von mir, unvollständig, auf Fortsetzung wartend, aber unauffindbar. So sitze ich jetzt zwischen einem Wust aus DVDs und CDs in der Hoffnung dort zu finden, was sich scheinbar ins Datennirvana begab – bis ich endlich auf die Idee kam RICHTIG zu suchen. Dinge zu finden, die nicht heißen, wie man erwartet kann frustrieren!


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